900 Jahre Freiburg Seminarkurs

900 Jahre Freiburg

Warum wurde Freiburg keine große Metropole?

Warum blieb es kein kleines Dorf?

Was hat die Stadt geprägt?

Wer hat die Stadt geprägt?


Mein neuester Blogartikel

Seminarkurs Zusammenfassung der letzten Zeit:

 

Am 14. Februar begannen wir mit dem Drahtgestell für die Figuren. Wir fingen an mit den Beinen und den Armen. Erst mussten wir den Draht uns zu schneiden und dann die Teile zu Tüten drehen. Das war am Anfang schwer und der Draht hat hin und wieder in unsere Hände gepieckt, aber es hat Spaß gemacht zu sehen wie nach und nach die Figur zustande kam. Den Kopf fand ich persönlich am schwierigsten, da man Augenhöhlen machen musste und dann eine Nase andeuten. Als ich alle Körperteile hatte fing ich an dies miteinander zu verbinden. Die Figur wurde dann auch auf einen Stock gesteckt und dort befestigt. Danach begann ich die Kleidung zu machen natürlich wieder aus Draht. Alles was nun als Gegenstände an die Person kommen sollte wurde ebenfalls aus Draht modelliert. Meine Figur Edith Stein bekam ein Buch in die Hand, welches für ihre Bildung stehen sollte. Auch ein Kreuz sowie einen Judenstern bekam sie, da es wichtig ist beide Seiten zu sehen. Das Buch war eine kleine Herausforderung für mich, da ich anfangs nicht ganz wusste, wie ich es umsetzen sollte. Aber nach etwas ausprobieren hat es geklappt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch das Kreuz hatte so seine Tücken. Am liebsten hätte ich ihr eins aus Holz gegeben, aber wie schon gesagt sollte alles aus Draht sein. An dem Wochenende 14/15.2 wurde ein Großteil des Drahtgestells fertig. In den nächsten Schulstunden wurden dann die Drahtfiguren fertiggestellt und es ging ans Einkleistern. Das hat recht langegedauert, dennoch hat es Spaß gemacht, da man dem Ziel nach und nach immer näherkam. Langsam nahm dann die Figur auch richtig Gestallt an. Nach etlichen Überstunden war ich dann kurz nach den Fastnachtferien fertig. Danach sollte es eigentlich ans Einschäumen gehen mit dem Bauschaum, aber durch Corona verzögerte sich das Projekt. Als zwei Wochen nach Ostern die Schule endlich wieder öffnete. Besprachen wir die Gesamtsituation und wie es weiter gehen sollte. Organisatorische Dinge wurden geklärt, wie z.B. wo die Figuren über die Ferien ausgestellt werden sollen. Uns ist es wichtig, dass man sie auch über die Sommerferien sehen kann. Somit gingen wir auf die Suche für Stellplätze für unsere Figuren. Inzwischen wurden einige Plätze schon gefunden. Dann konnte es endlich ans Einschäumen gehen. Da mussten wir dann kleine Löcher in das Pappmasche stechen, um dann die Figuren aus zu füllen. Man musste sehr aufpassen, um nicht seine Kleidung ein zu sauen. Außerdem mussten wir noch die ganzen Coronaschutz Bedingungen einhalten, was aber zum Glück nicht so schwer war. Nach einer guten Stunde war die Figur komplett eingeschäumt und hatte vier Flachen Bauschaum in sich. Am Freitag danach trafen wir uns wieder, um weiter zu machen. Nun ging es an die weiße Grundierung, die das Pappmasche abdecken sollte, bevor es an die Farbschicht ging. An dem Tag konnte ich dann noch die weiße Grundierung abschließen. In den nächsten Stunden bis zu den Pfingstferien ging es bei mir dann weiter mit dem ein Färben. Am Freitag, den 29.5. konnte ich dann die Farbschicht komplett beenden. Diejenigen die nicht fertig wurden mussten, dies dann mit nach Hause nehmen, um sie fertig zu stellen, da wir nach den Ferien den Lack drauf streichen wollen. Am Mittwoch den 17.06 kam dann endlich die Lackschicht auf die Figur eine Woche später kam nochmal eine zweite Schicht drauf, damit sich auch wirklich Wetter fest ist. Bald wird sie dann auch endlich ausgestellt.

 

Jetzt heißt es nur noch die andere Website über die Figur fertig zu stellen, was noch einmal viel Arbeit bedeutet. Ich bin schon ganz gespannt, wie es am 1. Juli dann endlich aussehen wird, wenn wir sie dann ausstellen.        

 

Ist Freiburg typisch

Die letzten Wochen haben wir unterschiedliche Informationen über die verschiedenen Jahrhunderte gehört und sollen nun reflektieren ob Freiburg typisch oder untypisch war.

12 Jahrhundert:

Schon vor der Stadtgründung im Jahr 1120, hatten sich schon einige Menschen in "Freiburg" angesiedelt wie z.B. in Klöstern. Die Stadtgründung hat nichts damit zu tun das immer mehr Menschen ansiedelten, sondern viel mehr, dass der Zähringer Berthold III. seinem Bruder Konrad das Land übergeben hat und dieser daraufhin beschlossen hat eine Stadt zu gründen.

13. & 14. Jahrhundert:

Was ich sehr überraschend fand, war, dass das herrschende Geschlecht in Freiburg gewechselt hat, bevor 1368 die Freiburger den Habsburgern zugeteilt worden sind.

Was ich nicht wusste war, dass die Zähringer Linie ausgestorben ist woraufhin, der Neffe von Berthold V, Eugino von Urach, die Stadt übernahm.

Außerdem kauften sich die Freiburger mit 12.000 Silberstücke frei von dem Grafen von Freiburg, da sie mit diesem nicht zu frieden waren, aber sie verkauften sich gleichzeitig damit an die Habsburger. Ich finde es sehr beachtlich so etwas durchzuführen.

Auch Freiburg war ein Teil des Münzenbundes, was ein beachtlicher Fortschritt war, da sie sich so in Handelsverbände zusammengeschlossen haben, was den Handel erleichtert.

Was ich sehr überraschend fand, war dass es damals schon so einen Judenhass gab, sie waren eine eindeutige Minderheit in dieser Zeit und es dauerte auch noch bis mitte des 19 Jahrhundert an. Bis sie als Bürger anerkannt wurden. Sie wurden außerdem für die Pestepidemie verantwortlich gemacht und gefoltert. Ende des 14. Jahrhundert mussten sie Geldbezahlen um die Stadtbetreten zu dürfen. Anfang des 15 Jahrhundert wurden sie schließlich aus der Stadt verbannt.

15. & 16. Jahrhundert

1448 wurde die Freiburger Universität gegründet, die bis in die heutige Zeit eine wichtige Rolle spielt. Freiburg ist heute eine Universitätsstadt, was das Stadtbild sehr stark prägt. 1513 wurde dann auch das Münster fertig gestellt, welches in den folgenden Jahren noch vergrößert wurde.

Zur Zeit der Reformation blieb Freiburg katholisch, was zur folge hatte, dass einige aus den protestantischen Städte nach Freiburg flohen. Unteranderem berühmte Persöhnlichkeiten aus Basel, wie z.B. Erasmus von Rotherdam.

Auch Freiburg wurde nicht von der Pest verschohnt, während der größten Pestepedemie 1564 in Freiburg starben 2000 Bürger/Innen. In dieser Zeit wurden 131 Menschen als Hexen verurteilt und verbannt, darunter waren auch wenige Männer.

17. &18. Jahrhundert

Diese Jahrhunderte waren für Freiburg sehr interessant, da Freiburg in dieser Zeit viele unterschiedliche Herrscher hatte, da ständig Krieg herrschte. Sehr überraschent war und was sicher einige nicht wissen ist, dass Freiburg von Schweden am Anfang des 30-Jährigen Krieges erobert worden ist.

Außerdem war Freiburg ab 1651 Sitz der vorderösterreichischen Regierung, bis 1677 die Franzosen Freiburg eroberten und im heutigen Vauban eine Festung errichtet worden ist. Von dieser ist heute nicht mehr soviel  zu sehen. 1745 musste Ludwig XVI Freiburg den Habsburgern wieder zurückgeben. An Ruhe war aber nicht zu denken, da die Franzosen 1796 die Stadt wieder eroberten.

Nachdem österreichischen Erbfolgekrieg 1744, indem auch Freiburg belagert worden ist, ging es den Bürger/Innen immer schlechter, was dazu führte, dass die Einwohnerzahl auf nur noch 3000 schrumpfte.

19. & 20. Jahrhundert

1806 wurde Freiburg dann an Baden übergeben, was zu einem zwiespalt in der Freiburger Gesellschaft führte, da die einen gerne bei den Habsburgern bleiben wollten, da sie sich den katholischen Habsburgern näher verbunden fühlten als den protestantischen Badner/Innen. Andere hingegen sahen es auch als Chance.

Freiburg bekam schon 1845 eine Zugverbindung nach Offenburg, was für diese Zeit recht Fortschrittlich war. Damit begann auch in Freiburg der Prozess der Ubanisierung statt, denoch entschied sich Freiburg gegen die Industrialisierung, was relativ untypisch war und statt dessen konzentrierten sie sich auf den Tourimus.

Das war aber kein Nachteil für Freiburg, ganz im Gegenteil. Freiburg hat ein durch die Modernisierung ein neues Stadtbild erlangt, indem sie eine forbildliche Mülltrennung eingeführt haben, sowie ein Staßenbahnnetz, etc. Ein anderer Fortschritt war, dass an der Freiburger Universität, die erste Frau im ganzen Deutschen reich Studieren durfte.

In der Zeit der Weimarer Republick waren sogar zwei Freiburger in der Politik als Reichskanzler vertreten, was man zur heutigen Zeit nicht wirklich mit bekommt wenn man sich nicht spezifisch mit diesem Thema aus einander setzt.

Auch im Nazionalsozialismus blieb Freiburg nicht verschont. In der Reichsprogromnacht 9/10 November 1938 brannte die Synagoge und etliche Geschäfte wurden zerstört. Im Oktober 1940 wurden alle transportfähigen Juden aus Baden und der Pfalz nach Gurs deportiert, darunter  375 aus Freiburg von insgesamt 65000.

1942 wurden sie schließlich nach Ausschwitz deportier.

 Im Mai 1940 wurde der Stadtteil Stühlinger irrtümlich von einem deutschem Kriegsflugzeug getroffen, was als Probagander genutzt worden ist, indem man es den Franzosen in die Schuhe schob.

Am 27. November 1944 ging ein 20 minütiger Feuersturm auf Freiburg nieder, was 3000 Todte in diser Nacht forderte, sowie 80% der Altstadt wurden zerstört, nur das Münster blieb vergleichsweise unversert.

Der Freiburger Oberbürgermeister Wolfgang Hoffmann förderte mit hilfe den französischen Truppen den Wiederaufbau. Anstatt neue Gebäude zubauen, bauten sie die Stadt im alten Muster wieder auf.

Freiburg war sorgar eine Zeit lang Landeshauptstad von Baden, bis nach einer Volksabstimmung Baden und Württenber zusammen geschlossen worden sind.

Erst 1993 zogen die französischen Truppen aus Freiburg wieder ab.

Freiburg war die erste deutsche Großstadt inder ein grüner Oberbürgermeister gewählt worden ist.

Außerdem ist Freiburg eine Stadt die wächst und wächst, was am Ende des 20 Jahrhunder die neuen Stadtteile Rieselfeld und Vauban zeigen. Man kann jetzt aber auch schon sagen, dass Freiburg weiterhin wächst, was diese Jahr auch erst in einem Bürgerentscheid mit dem neuem Stadtteil Dietenbach

unterstrichen worden ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Freiburg eine recht typische Stadt ist, zwar hielt sie sich aus der Industrialisierung raus, aber in anderen Zeiten war sie vorne mit dabei. Ich habe aber auch den Eindruck bekommen, dass Freiburg gerne schon ein Vorreiter war, sei es im Ökologischem bereich oder mit der ersten Frau die Studieren durfte. Ich finde es denoch überraschend das Freiburg zu keine Großstadt geworden ist, aber ich denke auch, dass ist es was Freiburg so besonders macht.